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Oxyvenierung – Intravenöse Sauerstofftherapie

Die Oxyvenierung ist eine Therapieform der Integrativen Medizin, die wir seit vielen Jahren in unserer Praxis Iserbrook in Hamburg anwenden. Dabei wird medizinischer Sauerstoff in sehr geringer, exakt dosierter Menge intravenös verabreicht. 

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung findet im Liegen statt. Über ein medizinisches Sauerstoffgerät wird reiner medizinischer Sauerstoff in sehr geringer Menge über eine Vene verabreicht. Eine Behandlungseinheit dauert üblicherweise zwischen 10 und 30 Minuten. Im Anschluss ist eine Ruhe- und Liegezeit von etwa 20 Minuten einzuhalten.

Ziel der Oxyvenierung ist die Unterstützung körpereigener Regulations- und Anpassungsprozesse, insbesondere im Bereich der Durchblutung und des Stoffwechsels. 

Behandlungsziel und Einordnung 

Daher setzen wir die intravenöse Sauerstofftherapie ergänzend bei funktionellen Beschwerden ein, bei denen Durchblutung und Stoffwechsel eine Rolle spielen können. Mögliche Anwendungsbereiche im Rahmen eines integrativen Therapiekonzeptes umfassen:

  • Erschöpfung, anhaltende Müdigkeit und Leistungsminderung
  • Stressassoziierte Beschwerden und Erholungsunterstützung
  • Durchblutungsbezogene Beschwerden
  • Schlafstörungen und allgemeine Regulationsstörungen
  • Begleitende Unterstützung bei chronisch-entzündlichen Beschwerden

Die Anzahl und Frequenz der Anwendungen werden individuell festgelegt. Sie richten sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand. Die Oxyvenierung wird meist als Kur über mehrere Sitzungen durchgeführt.

Für gesetzlich Krankenversicherte handelt es sich bei der Oxyvenierung um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Sie versteht sich als ergänzende Maßnahme innerhalb eines integrativen Therapiekonzeptes. Eine notwendige schulmedizinische Behandlung wird dadurch nicht ersetzt. Die Oxyvenierung gilt bei sachgerechter Durchführung und korrekter Indikationsstellung als gut verträglich. Die Indikationsstellung erfolgt aber stets individuell – gerne beraten wir Sie hierzu im Rahmen eines ärztlichen Gespräches in unserer Praxis.